Schnelles DSL für Warmbronn

Informationen und Auftragsformulare

HiSpeed durch Glasfaser demnächst in ganz Leonberg?

Dienstag 11. April 2017 von admin

Leonberg ans Netz – endlich?

Wer nicht das Glück hat, in Warmbronn zu wohnen (hier gibt es nun schon seit über 5 Jahren DSL mit bis zu 50 Mbit/s), sondern in der Kernstadt Leonberg oder einer der anderen Teilorte wird sicherlich mit Interesse verfolgen, dass Telekom demnächst auch Leonberg mit Glasfaser versorgen will. Siehe auch die Pressemitteilung in der LKZ. Grund zum Jubeln? Einerseits ja, denn in nur wenigen weiteren Jahren werden viele Leonberger mit einer Geschwindigkeit surfen können, die in Warmbronn schon seit Jahren selbstverständlich ist – und manche sogar doppelt so schnell! Andererseits muss man verstehen, dass das von der Telekom propagierte Vektoring auch ein schlauer Schachzug ist, um zukunftsorientiertere Techniken (FTTH – fiber to the home – Glasfaser bis ins Heim) technisch und politisch auszubremsen.

Alle reden von Glasfaser, jeder meint etwas anderes

Wer sich für Glasfaser-Technik interessiert und wissen will, ob das die Zukunft für Leonberg sein sollte, dem sei die Bürgerinitiative Glasfaser für Leonberg empfohlen. Auf der Website dieser Initiative gibt es viele interessante Facts und Erläuterungen zu technischen und politischen Fragen rund um dieses Thema und man kann sich der Bürgerinitiative auch gleich unterstützend anschließen!

HiTech-Sackgasse oder ein open end?

Was eigentlich ist der Unterschied – schließlich reden alle über Glasfaser!? In Warmbronn heute und in Leonberg demnächst werden die Verteilerkästen per Glasfaser angeschlossen, die Verbindung zum Haus oder zur Wohnung erfolgt nach wie vor über Kupferkabel. Das erlaubt hohe Geschwindigkeiten, wenn es nur kurz genug ist, aber bei ca. 50 Mbit/s ist ohne, bei ca. 100 Mbit/s mit Vektoring Schluss. Wenn künftig immer mehr Geräte und Dienste einen schnellen Zugang zum Internet voraussetzen – und diese Entwicklung ist absehbar – dann ist nur das Medium Glasfaser in der Lage, die anfallenden Datenmengen noch über Jahrzehnte hinaus zu bewältigen. Dazu darf diese Glasfaser-Verkabelung dann aber nicht am Verteiler enden, sondern muss bis in jedes Haus und in jedes Unternehmen führen, um die Basis für künftige High-Tech-Entwicklung in unserem schwäbisch-technischen Musterländle kontinuierlich voranzutreiben.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 11. April 2017 um 15:31 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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